Wellcome Online – Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt
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Die Auszeichnungen
Die Multiplikation
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Die Vision
Die Organisation
Auszeichnungen

Prix Courage von ML Mona Lisa und Clarins

München, April 2009
Das ZDF-Magazin Mona Lisa und das Kosmetikunternehmen Clarins verleihen in diesem Jahr zum fünften Mal in Deutschland den "Prix Courage". Dieses Mal würdigen sie damit das persönliche Engagement von Rose Volz-Schmidt als wellcome-Gründerin. Ausgezeichnet wird jedes Mal eine außergewöhnliche Frau, die ihre Zeit Kindern widmet, um Kindern und Müttern schnell und unkompliziert zu helfen, sie aus ihrer hoffnungs­losen Lage zu befreien, ihnen Mut zu machen und Perspektiven für eine bessere Zukunft zu schaffen.

1995 begann "ML Mona Lisa", Frauen, die sich sozial engagieren und denen das Wohl von Kindern am Herzen liegt, zu suchen und zu ehren. Sie wurden als "ML – Frau des Jahres" gewürdigt und in der beliebten und erfolgreichen ZDF-Sendung vorgestellt. 1996 zeichnete Jacques Courtin-Clarins, Gründer des Kosmetikunternehmens Clarins, zum ersten Mal in Paris eine Frau mit dem "Prix de la Femme Dynamisante" aus. Der dotierte Preis wurde so genannt in Anlehnung an das legendäre Körperpflegewasser von Clarins "Eau Dynamisante", das damals zehnjähriges Bestehen feierte. Zur Preisverleihung nach München kam der Firmenchef, Sohn des Gründers, Christian Courtin-Clarins, und überreichte den Preis. Die Frauen, die durch den Prix Courage ausgezeichnet werden sind Frauen, die drei Dinge vereinen: Wahrheit, Güte und Uneigennützigkeit, sagte er zur Preisverleihung.  Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, Schirmherrin von wellcome bundesweit, meldete sich zur Preisverleihung in die Allerheiligenhofkirche mit einer Video-Botschaft: “Ich finde, Ihre heutige Auszeichnung haben Sie sich wirklich verdient. Für Ihre Zivilcourage und Ihr beherztes Eintreten für junge Familien kann ich Ihnen nur aufrichtig danken. Ich bin sicher: Mit dem 100. wellcome-Team ist noch lange nicht Schluss. Im Gegenteil: Jede Wegmarke, die Sie, liebe Frau Volz-Schmidt erreicht haben, spornt Sie und wellcome an, Ihr Engagement weiter auszubauen und noch mehr Familien zu helfen.“


Verleihung des Bundesverdienstkreuz für die wellcome-Gründerin

Hamburg, April 2009
Anfang April überreicht der Sozialsenator der Freien und Hansestadt Hamburg, Dietrich Wersich, in der Hauptkirche St. Jacobi in Hamburg das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland an Rose Volz-Schmidt. Der Verdienstorden wird für besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland vom Bundespräsident verliehen. Für diese Auszeichnung muss es sich um persönliche Verdienste um Staat und Volk handeln, wobei sich die Auszeichnungswürdigkeit nach dem der Leistung zu Grunde liegenden Maß an Gemeinsinn, Sachkenntnis, Tatkraft und ihrer Tragweite für das allgemeine Wohl bestimmt – soweit die Regularien.

Sozialsenator Wersich sagt: “Es reicht nicht aus, eine gute Idee zu haben, man muss auch die Kraft, die psychische Konstitution, die Kreativität und die Kompetenz haben, sie umsetzen zu können. Die drei großen Ks der modernen Frau: Kraft, Kompetenz und Kreativität. Dass Sie diese drei Ks besitzen, daran zweifelt wohl niemand hier.“

Hausherrin für diesen feierlichen Anlass war Hauptpastorin von St. Jacobi, Kirsten Fehrs. Kirsten Fehrs, eine langjährige Weggefährtin von Rose Volz-Schmidt, erinnerte sich noch gut, dass auch bei Rose Volz-Schmidt die Welt auf dem Kopf stand, als deren erste Tochter geboren wurde. Da konnte die gut ausgebildete und gut organisierte Sozialpädagogin erspüren, was es bedeutet, alles “unter einen Hut zu bringen, und was, wenn die Milch überkocht und die Nerven auch. Es ist wie im richtigen Leben – und das hat seine Härten. Es ist ein Glück für all die Eltern und Kinder, die jetzt von wellcome profitieren und ein Glück auch für all die Ehren- und Hauptamtlichen, die sich in beeindruckender Weise engagieren und in ihrer Mitarbeit Sinnerfüllung finden.“


Ashoka: Social Entrepreneur

November 2008
Als Gründerin und Geschäftsführerin von wellcome ist Rose Volz-Schmidt als eine von weltweit 200 Social Entrepreneurs in das Fördernetzwerk der führenden Organisation für Sozialunternehmertum Ashoka aufgenommen worden. Sie hat sich in einem mehrstufigen, nationalen und internationalen Auswahlprozess allein in Deutschland gegen rund 300 Mitbewerber durchgesetzt, weltweit wurden mehr als 7.000 Kandidaten begutachtet. Im November wurde sie feierlich in München als Social Entrepreneur geehrt. „Ziel von Ashoka ist es, eine starke Zivilgesellschaft aufzubauen“, sagte Konstanze Frischen von Ashoka Deutschland bei der Preisverleihung in München.

Ashoka zeichnet jedes Jahr weltweit die talentiertesten Social Entrepreneurs aus – Menschen, die unternehmerisches Denken mit sozialen, gemeinnützigen Zielen verknüpfen und bahnbrechende Lösungen für gesellschaftliche Probleme entwickeln. Das bekannteste Mitglied des Ashoka-Netzwerks ist Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus.


Goldene Bild der Frau

November 2008
Fünf Frauen wurden für ihr soziales Engagement auch in diesem Jahr mit der Goldenen Bild der Frau ausgezeichnet. Europas größter Außenwerber JCDecaux und “Bild der Frau“, Deutschlands größter Frauenzeitschrift, warben in einer deutschlandweiten Initiative für die Anliegen „Starker Frauen“. Ziel der Kampagne ist, engagierten Frauen mit ihrem Anliegen ein Podium zu geben. „Wir wollen, dass das Engagement und die Stärke von Frauen endlich mehr Beachtung finden“, so die Geschäftsführerin Jutta Wennmacher von JCDecaux in Deutschland. Sandra Immoor, Chefredakteurin von Bild der Frau sagte in Berlin: „Diese Frauen haben beides: Kompetenz und Herz und tun das, was sie tun mit Seele. Sie engagieren sich, um die Welt ein wenig besser zu machen.“ Die Vision von Immoor ist, starke Frauen für ein starkes Land zu vernetzen.

Simone Thomalla, Tatortkommissarin in Leipzig, war am Abend der Preisverleihung Patin für wellcome. In ihrer Laudatio zu wellcome sagte sie: „Das Baby ist da und das Glück nicht zu fassen. Sie erleben die Belastung als groß, doch die Unterstützung ist klein geschrieben. Mit Ihrem Engagement greifen Sie da ein, wo Kinder zu Blitzableitern ihrer überforderten Eltern werden.“


Schwab-Foundation: Social Entrepreneur

Dezember 2007
Rose Volz-Schmidt mit wellcome als soziale Unternehmerin ausgezeichnet
Rose Volz-Schmidt erhielt am 6. Dezember in Berlin die Auszeichnung zum "Social Entrepreneur 2007". "Rose Volz-Schmidt hat eine gesellschaftlich wichtige Bedarfslücke erkannt und eine schnell reagierende, effektive und kostengünstige Organisation geschaffen. Das ist revolutionär," begründet Hilde Schwab, Präsidentin der Schwab-Stiftung, das eindeutige Votum der Jury.
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Bürgerpreis Hamburg

Hamburg, Mai 2007
Am 4. Mai wurde wellcome mit dem Anerkennungspreis des Hamburger Bürgerpreises für vorbildliches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Der Hamburger Bürgerpreis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen der Stadt. Der Vorsitzender der Bürgerpreis-Jury, Honorarkonsul Gerd-Winand Imeyer, überreichte im Kaisersaal des Hamburger Rathauses den Preis an Rose Volz-Schmidt, Gründerin von wellcome, und Gesa Bahr, wellcome-Koodinatorin für Hamburg, die den Preis stellvertretend für die vielen wellcome-Ehrenamtlichen entgegennahmen.


USable - Projektpreis beim transatlantischen Ideenwettbewerb der Körber-Stiftung

Rita Süssmuth mit den wellcome-Preisträgerin Rose Volz-Schmidt. Über 80 Preisträger aus Deutschland und den USA wurden am 26. Juni im Konzerthaus am Gendarmenmarkt für ihre Ideen und Projekte zum Thema "Transitions in Life. Hilfe bei Übergängen" ausgezeichnet.
Foto: David Ausserhofer © Archiv Körber-Stiftung
Berlin, Juni 2006
wellcome erhielt in Berlin am 26. Juni einen der drei mit 10.000 Euro dotierten Projektpreise des Transatlantischen Ideenwettbewerbs USable. US-Botschafter William R. Timken ehrte die deutschen und amerikanischen Preisträger und ihren wichtigen Beitrag für einen zivilgesellschaftlichen transatlantischen Austausch mit einem Grußwort. Die frühere Bundestagspräsidentin und Familienministerin Rita Süssmuth betonte in ihrer Festrede, dass die deutsche Gesellschaft von frischen Ideen für die Bewältigung von Veränderungen sehr profitieren könne. Sie würdigte das Engagement von wellcome und freute sich über die wachsende Zahl von Ehrenamtlichen, die sich für junge Familien engagieren. Kinder werden geboren, wenn Eltern sich nicht allein gelassen fühlen. "Die Frauen von wellcome nutzen das human capital aktiv durch die Einbindung Ehrenamtlicher und - eine weitere weibliche Stärke - betten wellcome in ein Netzwerk ein." "Menschen in ihrem Engagement zu bestärken, ist unsere Motivation", betont Wolf Schmidt aus dem Vorstand der Körber-Stifung. Alle Preisträger sind Menschen, die mit Pragmatismus und Engagement etwas voranbringen wollen. Sie haben neue Ideen in den Vereinigten Staaten kennen gelernt und setzen diese in Deutschland um. In Amerika ist es viel selbstverständlicher als in Deutschland biographische Umbrüche zu markieren und bei ihrer Bewältigung zu helfen. Da die USA Deutschland nicht nur mit den Problemen sondern auch mit den Lösungen voraus ist, ist es das Anliegen des transatlantischen Ideenwettbewerbs der Körber-Stiftung, von anderen zu lernen und die guten Ideen in Deutschland mit den Menschen, die an die Idee glauben, umzusetzen.
www.koerber-stiftung.de


wellcome ein ausgewählter Ort im Land der Ideen

v. l. Propst Dr. Karl Heinrich Melzer, Kirsti Busch, Deutsche Bank und Rose Volz-Schmidt, wellcome
Hamburg, März 2006
wellcome ist ein ausgewählter Ort im Land der Ideen. Die Kampagne "Deutschland - Land der Ideen" ist eine Image- und Standortkampagne unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler zur Begleitung im Jahr der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland. "365 Orte im Land der Ideen" - ein Ort für jeden Tag des Jahres - wurden gesucht. Die Kampagne wurde von der Bundesregierung und der Deutschen Wirtschaft initiiert. Mehr als 1.200 haben sich beworben. Am 20. März erhielt wellcome die Ehrentafel und die Urkunde als ein ausgewählter Ort im Land der Ideen. Kirsti Busch, Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Bank, Region Hamburg und Schleswig-Holstein, überreicht die Ehrentafel "Ort im Land der Ideen" an Karl-Heinrich Melzer, Propst im Kirchenkreis Niendorf in dem wellcome entstand und die Urkunde an die Gründerin von wellcome, Rose Volz-Schmidt. Die Deutsche Bank unterstützt die deutschlandweite Kampagne.


Preis für Kinderschutz der HanseMerkur 2006

Eva Luise Köhler bei der Preisverleihung mit den Preisträgern am 3. Februar 2006
Hamburg, Februar 2006
wellcome erhielt am 3. Februar den mit 10.000 Euro dotierten Anerkennungspreis für Kinderschutz der HanseMerkur Versicherungsgruppe. "Sorge für Kinder ist Vorsorge für die Zukunft": Unter diesem Motto vergibt die HanseMerkur Versicherungsgruppe seit 25 Jahren den Preis für Kinderschutz. Insgesamt 50.000 Euro Preisgelder erhielten die vier diesjährigen Preisträger vom Vorstandsvorsitzenden der HanseMerkur Versicherungsgruppe, Fritz Horst Melsheimer, und Eva Luise Köhler, Gattin des Bundespräsidenten und Jurymitglied, bei einer festlichen Veranstaltung im Atrium der HanseMerkur Hauptverwaltung in Hamburg.

Seit 1981 sind 103 Initiativen mit 630.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet worden. "Unsere Preisträger sind Menschen, die Mut machen, Helden des Alltags", so Melsheimer bei der Preisverleihung. "Ich wünsche mir, dass viele Unternehmen dem Beispiel folgen und Kinder und Jugendliche fördern, die zukünftig Deutschland gestalten werden. Kinder sollen willkommen sein", so das Plädoyer von Eva Luise Köhler. Auch die Zweite Bürgermeisterin und Sozialsenatorin Birgit Schnieber-Jastram, die Schirmherrin für wellcome-Hamburg ist, betonte, "dass Kindeswohl nicht auf der Strecke bleiben darf. Die frühen Hilfen, zu denen auch wellcome zählt, helfen, schneller und konsequenter auf Kinderrechte zu achten."


wellcome-Plön erhält den Sozialpreis
der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein


BU: Rose Volz-Schmidt, Gründerin von wellcome, Eberhard Seidel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse in Plön, Preisträgerin Christel Pfau, wellcome-Plön. (Foto: Sozialpreis Sparkasse)
Kiel, Dezember 2005
Mit dem Sozialpreis der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein wurden in diesem Jahr Menschen ausgezeichnet, die sich für Kinder und Jugendliche engagieren. Der Vorsitzende des Stiftungsrates der Sparkassenstiftung, Verbandspräsident Olaf Cord Dielewicz, überreichte den drei Preisträgern den "Sparkassenpreis Schleswig-Holstein für soziales Bürgerengagement" für ihr vorbildliches soziales Wirken. Unter den Preisträgern war wellcome-Koordinatorin Christel Pfau, von wellcome-Plön. Eberhard Seidel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse in Plön schlug Christel Pfau von wellcome vor, die sich mit einem Team von 15 Ehrenamtlichen um junge Familien nach der Geburt des Kindes kümmern.

Der Preis würdigt exemplarisches und herausragendes bürgerschaftliches, freiwilliges und selbstloses Engagement schleswig-holsteinischer Bürgerinnen und Bürger im sozialen Feld. Die Leistungen der Preisträger dienen anderen als Vorbild und Motivation für das eigene Handeln. Im zweijährigen Rhythmus verleiht die Sparkassenstiftung den Sozialpreis an Persönlichkeiten, die von den schleswig-holsteinischen Sparkassen vorgeschlagen werden. Der Preis ist mit 5.000 Euro für jeden Preisträger dotiert.

Der "Sozialpreis der Sparkassenstiftung" wird alle zwei Jahre im Wechsel mit dem durch die "Sparkassen-Stiftung Kulturdenkmale" vergebenen landesweiten Preis für "Denkmalpflege" durch die Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein vergeben.


wellcome erhält Preis der BürgerStiftung Hamburg


 
Hamburg, September 2005
Die BürgerStiftung Hamburg zeichnet im diesjährigen Wettbewerb fünf Gewinner unter dem Motto "Mütter, Kinder, Väter - fördern, stärken und entlasten" aus. 26 Hamburger Organisationen hatten sich beworben. Es war das zweite Mal, dass die BürgerStiftung einen Preis ausgelobt hatte, um ehrenamtliches Engagement zu würdigen und zu fördern. wellcome - Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt, erhielt einen Sonderpreis in Form einer individuellen Beratung. "Eigentlich hätten alle Bewerber Preise verdient", sagte BürgerStiftungs-Vorstandssprecher Klaus Rollin bei der Preisverleihung im Rahmen einer feierlichen Matinee. "Für die Menschen in Hamburg und unsere ,Wachsende Stadt' ist bürgerliches Engagement unverzichtbar", sagte Birgit Schnieber-Jastram, die Schirmherrin des Wettbewerbs, und forderte, dass sich jeder für eine gewisse Zeit seines Lebens ehrenamtlich engagiere - dass er "Zeitspender" werde. "Es lohnt sich, in Kinder zu investieren. Nirgendwo sind die Renditen so hoch wie bei Kindern und Jugendlichen", sagte BürgerStiftungs Vorstandssprecher Klaus Rollin.


Rose Volz-Schmidt - Finalistin beim Wettbewerb
"Social Entrepreneur 2005"


(Foto: Social) Entrepeneur
Weltweit hat die Schwab Stiftung für Social Entrepreneurship bisher 84 "Unternehmer im sozialen Bereich" ausgezeichnet. Im Dezember 2005 wurde der Preis erstmals auch in Deutschland vergeben. Unter den zehn Finalisten, die die Endrunde erreichten, ist auch Rose Volz-Schmidt, Initiatorin und Gründerin von wellcome Die Auszeichnung geht an Unternehmer, die innovative Lösungen für gesellschaftliche Probleme entwickelt haben. Initiator ist Prof. Dr. Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums in Davos.

Die Auszeichnung wird von der Schwab Stiftung für Social Entrepreneurship, dem Wirtschaftsmagazin "Capital" und The Boston Consulting Group (BCG) vergeben. Ein "Social Entrepreneur" ist eine Mischung aus Bill Gates und Mutter Theresa: Mit innovativen Ideen, Produkten oder Dienstleistungen verfolgen die Unternehmen und Non-Profit-Organisationen soziale Ziele oder tragen zum Umweltschutz bei. Vorbild sind Preisträger wie der schottische Unternehmer Mel Young, der Menschen ohne Obdach die Chance gibt, sich als Verkäufer von Straßenzeitungen eine eigene Existenz aufzubauen


Bundessieger "startsocial" 2002

(v.l.n.r.) Elisabeth Wesche, Koordinatorin für wellcome Norderstedt, Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Rose Volz-Schmidt, Initiatorin und Leiterin der Evangelischen Familien-Bildungsstätten Niendorf/Norderstedt
wellcome - praktische Hilfe für Familien nach der Geburt - wurde Bundessieger bei dem Wettbewerb startsocial, einer Initiative der Wirtschaft unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers, inhaltliche Federführung durch die Unternehmensberatung McKinsey. Das Projekt wurde im Dezember 2002 in einer feierlichen Abschlussveranstaltung in Berlin von der Bundesfamilienministerin Renate Schmidt ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Dr. Jürgen Kluge, Deutschlandchef, Direktor McKinsey und Company.
"Ich möchte Ihnen meinen ausdrücklichen Glückwunsch aussprechen zu Ihrer Initiative einer koordinierten Nachbarschaftshilfe, der gerade junge, in der Phase nach der Geburt besonders belastete Familien, dringend bedürfen. Im Projekt wellcome - Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt, sehe ich ein höchst erfreuliches und gelungenes Beispiel dafür, wie man die Tätigkeit Ehrenamtlicher in die institutionelle Familienförderung, insbesondere in die Familienbildung, einbeziehen und zum Wohle hilfebedürftiger Familien sinnvoll und koordiniert nutzen kann."
(Renate Schmidt, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)


Schiffs-Preis 2003 (Christa und Eberhard Möbius)

Christa Möbius, Senatorin Birgit Schnieber-Jastram, Frau Mühlenkamp (wellcome-Familie), Eberhard Möbius und Caroline, Leif und Luca (v.l.n.r.)
Im Oktober 2003 übergab das Ehepaar Christa und Eberhard Möbius ihren "Schiffs-Preis" an das Projekt wellcome in Hamburg. Im Rahmen einer Feier mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, betreuten Familien mit ihren Babys und den Koordinatorinnen hielt Sozialsenatorin Birgit Schnieber-Jastram die Laudatio. Das Ehepaar Möbius vergibt den mit 5.000 Euro dotierten Preis seit 1995 in Kooperation mit Renate Schneider von der Hamburger Abendblatt-Redaktion "Von Mensch zu Mensch".
"Es gibt nichts wichtigeres als in Kinder und ihre Eltern zu investieren. Wie kann man sich das ambitionierte Projekt "Wachsende Stadt" überhaupt vorstellen ohne Kinder? Für mich gibt es nichts Schöneres als Kinderschreien und Kinderlachen. Ich möchte Kinderprojekte in Hamburg unterstützen, denn so kann ich einen Teil der Liebe, die ich als "Lizenzhamburger aus Leidenschaft" erfahren habe, wieder zurückgeben." (Eberhard Möbius)