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Entwicklung - wenn das Baby größer wird

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Datum: 09.03.2013 | 21:31 Uhr, Verfasser: Monika Westphal

Beitrag von Monika Westphal kommentieren
Essen und Spielen im Kinderstuhl
Hallo, ich bin Oma eines 1 1/4jährigen Jungen und habe eine Frage: Unser Enkel ist ein ganz lieber, bisschen verwöhnt wie viele kleine und lebhaft. Wenn er im Kinderstuhl sitzt, seine Schnitte abends isst und aus der Flasche trinkt, wirft er alles nach geraumer Zeit auf den Boden, vor allem natürlich, wenn er satt ist. Wie bekommt man ihm das abgewöhnt?
Das gleiche passiert mit Spielzeug, wenn er nicht mehr damit spielen möchte. Wir haben es alle versucht mit Worten und "nein, das darfst du nicht", er reagiert darauf nicht, will uns sicher auch austesten. Bei seinen Eltern dasselbe Problem. Was kann man dagegen tun?

Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:

Liebe Frau Westphal,
nach meiner Meinung ist die Reaktion Ihres Enkels eigentlich ganz natürlich: Wenn er nicht mehr trinken oder essen möchte, wirft er Flasche und Teller einfach "weg". Dazu kommt, dass es für Kleinkinder einen ganz besonderen Reiz hat, Spielzeuge und anderes vom Hochstuhl herunter zu werfen und ihnen dann möglichst auch hinterher zu schauen. So entsteht ein Verständnis von Ursache und Wirkung. Für Ansagen wie "das darfst du nicht", ist Ihr Enkel viel zu klein. Appelle an Vernunft o.ä. verstehen Kinder in dem Alter noch nicht. Natürlich müssen kleine Kinder auch ein "nein" hören. Grenzen sind nötig, um die Kinder zu schützen. Manches geht nun einmal nicht. Und Kinder möchten diese Grenzen natürlich auch austesten, da haben Sie völlig Recht. Grenzen bieten auch Orientierung und damit Halt. Sind daher wichtig für die Entwicklung. Hier reicht jedoch eine einfache Ansage verbunden mit konsequenten Handlung. Soll das Kind z.B. mit bestimmten Gegenständen nicht spielen, muss ihm der Gegenstand auch genommen werden werden verbunden mit einer kurzen Erklärung. Vielleicht helfen Ihnen ja diese Gedanken. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spaß und Freude im Zusammensein mit Ihrem Enkel.
Datum: 07.03.2013 | 10:16 Uhr, Verfasser: Manuela Schneider

Beitrag von Manuela Schneider kommentieren
enschlafen und durchschlafen....
Ich hoffe Sie können mir helfen. Unser Sohn ( 13 mon. ) kommt sehr schlecht zur Ruhe und schläft nie durch. Es ist so, dass er über Tag genug Ruhe bekommt und ca 1-1,5 Std. vormittags und meistens auch nachmittags im ( nur ) Kinderwagen schläft. Gegen Abend bekommt er noch etwas Milch und schläft gegen 19.30 Uhr ein. Nachts wird er dann wieder wach, mal gegen 1-2 Uhr, manchmal 2-3 Uhr etc. Er ist dann erst mittels Milchfläschen zu berühigen und schläft meistens dann auch wieder ein. In den letzten Wochen gelingt auch dies nicht. Er kommt wohl beim Tragen in den Schlaf, jedoch spätestens beim Ablegen in sein Bettchen ist er dann wiederer hellwach und steht sofort im Bettchen parat...das kann dann 2-3 Stunden dauern. Wie bekommen wir diese Unruhe in den Griff und wie können wir es beeinflussen, dass er durchschläft ????
Wir hoffen auf Ihr Hilfe
Viele Grüße
Manuela

Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:

Liebe Frau Weber,
aus der Ferne ist es schwer zu beurteilen, warum Ihr Sohn nachts so unruhig ist. Mir ist beim Lesen aufgefallen, dass Ihr Sohn abends nur ein wenig Milch bekommt. Vielleicht reicht es ihm nicht aus. Dafür könnte auch sprechen, dass er sich nachts mit der Milchflasche beruhigen lässt. Ich kenne zwar keine Untersuchungen, die besagen, dass Kleinkinder besser schlafen, wenn sie "pappsatt" sind. Ein "Abendbrot" ist aber mit einem guten Jahr ein nahrhafte Mahlzeit und auch ein schönes Ritual. Vielleicht versuchen Sie es abends auch mit einem Bad. Für viele Kinder - und auch Erwachsene - ist das sehr entspannend. Ansonsten können Sie Ihren Sohn nur immer wieder spüren lassen: "Mein Kind, es ist Nacht", d.h. wenig Licht, wenig Ansprache und wenn, dann leise. Und vor allem: Ruhe bewahren. Das hört sich erfahrungsgemäß leichter an als es ist, wenn man selber müde, hilflos, genervt und manchmal auch schon wütend ist. Wenn es auch in den nächsten Wochen keine Veränderung gibt, dann sollten Sie sich um eine Schlafberatung bemühen. Adressen in Ihrer Nähe finden Sie über Eltern-Kind-Einrichtungen oder das Internet.
Datum: 02.03.2013 | 13:37 Uhr, Verfasser: Sabine Weber

Beitrag von Sabine Weber kommentieren
Baby schreit beim Einschlafen/isst wenig/man kann ihm nichts recht machen
Hallo, meine Tochter (6 Mo.) hat bisher eigentlich immer sehr gut und auch überall geschlafen. Seit drei Monaten schreit sie immer, wenn sie schlafen soll und das kann ziemlich lange dauern, wenn sie dann überhaupt schläft und das dann auch nur noch im Bett. Vielleicht schläft sie auch mal im Kinderwagen oder im Autositz. Aber auch da gibts meistens Theater. Dazu kommt, dass sie im moment auch abends schlecht einschläft und momentan ganz wenig bzw. schlecht isst. Und auch das Fläschchen muss ich meist im Bett geben, weil sie es woanders (Wohnzimmer auf dem Sofa) und unterwegs nicht mehr trinkt. Auch da wird seit einer Woche meistens geschrien. Ich weiß nun langsam nicht mehr, was ich noch tun soll. Ich bin daher meist so gereizt, dass ich meine Maus am liebsten anschreien könnte oder heulen muss. Was kann ich tun, damit sie wieder normal schläft, ohne ewig zu schreien und wieder überall schläft, isst und auch wieder normal isst. Damit es ihr und allen wieder besser geht?! Ansonsten ist sie ein liebes und ausgeglichenes Baby. Vielen Dank für ihre Hilfe.

Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:

Liebe Frau Weber,
ich kann gut verstehen, dass Sie ratlos und erschöpft sind. Auch in Ihrem Fall rate ich dringend dazu, dass Sie sich Unterstützung suchen, damit Sie sich ausruhen und neue Kräfte sammeln können. Gut wäre es auch, wenn Sie sich zumindest abends beim "ins-Bett-gehen" abwechseln können. Außerdem sollten Sie die nächste Zeit nutzen, um Ihre Tochter intensiv zu beobachten: Wann zeigt sie Zeichen von Müdigkeit? Wie äußert sie, dass sie müde ist etc.? Lässt sich ein Rhtythmus erkennen? Wann schläft sie gut? Wie lange? Versuchen Sie eine Zeitlang wenig "einzugreifen" (wenn möglich).Schauen Sie einfach, was bei Ihrer Tochter da ist. Schreiben Sie Ihre Beobachtungen ruhig auf. Vielleicht lassen sich Muster erkennen, an denen Sie sich künftig orientieren können. Wenn Sie die Müdigkeitssignale Ihrer Tochter gut erkennen können, dann legen Sie Ihre Tochter schon bei den ersten Anzeichen zum Schlafen hin. Alle, die viel Kontakt mit Babys haben, wissen, wie schwer es ist, ein Baby, das "über den Punkt" ist, zur Ruhe zu bringen. Mit sechs Monaten nimmt Ihre Tochter immer mehr Reize auf und lässt sich damit natürlich auch beim Trinken immer stärker ablenken. Auch hier würde ich jetzt, mit sechs Monaten, versuchen, eine Regelmäßigkeit einzuführen (die sich an den Bedürfnissen ihrer Tochter orientiert) und während des Trinkens auf Ruhe achten. Das finde ich auch bei älteren Kindern wichtig.
Ich hoffe, das Ihnen die Anregungen helfen. Wenn nicht, dann melden Sie sich gerne wieder.
Datum: 22.02.2013 | 19:20 Uhr, Verfasser: Katja V.

Beitrag von Katja V. kommentieren
Baby schläft sehr unruhig
Hallo,
unser Sohn ist fast 1 Jahr alt und schläft immer noch recht schlecht und unruhig. Durchgeschlafen hat er noch nie, ein paar Nächte mit 6 oder 7 Stunden Schlaf am Stück waren mal dabei, aber das war immer nur eine Ausnahme.
Er wird nachts immer wieder wach- schläft nach dem Einschlafen (gegen 19 Uhr) 3-4 Stunden und danach wird er alle 1 1/2 bis 2 Stunden wach, quengelt, weint. Hunger oder Durst ist es eigentlich nicht, ich biete ihm, wenn er sich schwer beruhigen lässt Wasser oder auch mal ein Fläschchen an, das er aber ablehnt.
Ich versuche, ihn in seinem Bett zu beruhigen (Streicheln, Schnuller), aber er wuselt so im Bett herum, dass er nicht wieder fest einschläft. Immer wieder rollt er sich herum, krabbelt, zieht sich hoch und das nun seit Monaten. Das Paradoxe für mich: er hat die Augen dabei geschlossen und scheint in einer Art Halbschlaf zu schweben. Gehe ich dann allerdings aus seinem Zimmer, ist er sofort wach und weint. Manchmal so doll, dass ich ihn nicht mehr in seinem Bett beruhigen kann und ihn dann (auch aus Bequemlichkeit, um selbst etwas Schlaf zu bekommen) zu uns ins Bett hole. Dort ist es allerdings nicht besser, auch bei uns wälzt er sich hin und her, krabbelt auf mich drauf, fast schon wie Schlafwandeln.
Manchmal schläft er wieder tief und ruhig ein, wenn ich ihn ganz fest halte, manchmal schreit er dabei aber auch wie am Spieß und lässt sich selbst durch Herumtragen nicht mehr beruhigen. Dann hilft nur noch Licht anmachen und ihn richtig wach werden lassen. Schläft er dann endlich wieder, geht das Ganze nach 1 1/2 bis 2 Stunden von vorne los.
Richtig wach ist er dann meist schon halb sechs, wenn die Nacht aber sehr unruhig war, schläft er auch bis sieben oder länger.
Tagsüber schläft er noch 1 bis 2 Mal (je nachdem, wann er morgens wach war), jedes Mal 1 1/2 Stunden. Das Einschlafen ist meist schwierig. Ich begleite ihn dabei, da er sich, obwohl er hundemüde ist, mit allem anderen vom Schlaf ablenkt. Um ihm das Einschlafen tagsüber und auch abends zu erleichtern, lege ich eine Hand auf seinen Körper, eine Hand auf seine Stirn, um ihn möglichst ruhig zu halten und damit er nicht wieder irgendetwas Spannenderes als das Schlafen entdeckt.
Warum schläft er so unruhig, wälzt sich hin und her, wird immer wieder ohne objektiven Grund wach? Wie kann ich ihn zur Ruhe bringen? Ein Einschlafritual haben wir schon sehr lange, die Tage sind regelmäßig, er schläft (fast) alleine in seinem Bettchen ein (also weder in meinen Armen noch beim Stillen/Fläschchengeben). Ist der Tagesschlaf zu lang, wenn er 2 Mal 1 1/2 Stunden schläft?
Vielen lieben Dank für eine Antwort! So langsam bin ich nämlich mit meinem Latein (und meiner nächtlichen Geduld dank chronischem Schlafmangel) am Ende...

Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:

Liebe Frau V.,
wenn Sie im Internet unter 'Schlafrhythmus des Babys' recherchieren, können Sie gut erkennen, dass der Schlaf des Babys einem Zug ähnelt. Zwischen Tiefschlafphasen gibt es immer wieder auch Phasen, wo der Schlaf sehr leicht ist und nicht ganz klar zwischen Wachen und Schlafen zu unterscheiden ist. Ich finde, Sie machen alles richtig: Sie sorgen für Rituale, gehen auf Ihren Sohn ein und Sie beruhigen "niedrigschwellig". So können Sie ihn in der Entwcklung eines guten Schlafverhaltens unterstützen. "Schalter" umlegen, das geht leider nicht. Wichtig ist außerdem, dass Sie Ruhe bewahren und sich nicht von der Hektik Ihres Sohnes anstecken lassen. Das klingt banal, ist in der Praxis nicht immer leicht umzusetzen. Hilfreich ist es, wenn Sie sich nachts abwechseln können, vielleicht am Wochenende? Das gibt Kraft. Außerdem sollten Sie sich um Unterstützung bemühen, damit sie tagsüber die Möglichkeit haben, sich auszuruhen Zumindest aber den Tagesschlaf Ihres Sohnes für die eigene Erholung nutzen. Zwei Nickerchen am Tag sind für Babys diesen Alters völlig normal. Daran sollten Sie nichts ändern.
Datum: 21.02.2013 | 17:16 Uhr, Verfasser: Simone Otto

Beitrag von Simone Otto kommentieren
Sehr schlechter Schlaf
Hallo,
meine Tochter ist jetzt knapp 8 Monate alt und schläft seit 2 Monaten sehr schlecht. Wird immer schlimmer. Sie wacht bis zu 15mal nachts auf. Früher hat es gereicht wenn man ihr den Schnulli gegeben hat aber jetzt muss man sie lange in den Schlaf wiegen und sobald man sie hinlegt wird sie wieder wach. Im eigenen Bett schläft sie gar nicht mehr nur noch bei uns aber das scheint sie auch nicht zu beruighen manchmal muss ich nochmal 2 Stunden nachts mit ihr aufstehen und spielen. Manchmal hilft es nur wenn sie nochmal Flasche bekommt obwohl sie abends viel isst sie nuckelt dann auch nur kurz dran und schläft sofort ein. Ich mache mir allmählich sorgen. Sie ist nur noch müde auch nach dem schlafen und dementsprechend quengelig und schwer zu beschäftigen aber schlafen will sie auch nicht. Tagsüber ist es auch nicht besser.Ich brauche wirklich Hilfe, laufe allmählich aufm Zahnfleisch. Habe das Gefühl mache alles falsch.
Liebe Grüße Simone Otto

Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:

Liebe Frau Otto,
solch schlechte Schlafphasen kommen immer wieder vor. Wenn Sie im Internet einmal schauen unter "Schlafphasen des Babys", dann sehen Sie, dass der nächtliche Schlaf eines Babys einem Zug ähnelt. Zwischen den "Waggons" gibt es immer wieder Phasen, in denen das Baby nur sehr leicht schläft oder auch aufwacht. So wie Sie es beschreiben, scheint es ja nicht der Hunger zu sein, der Ihr Baby quält. Selbsverständlich sollten Sie hingehen, wenn Ihr Baby weint. Ein Baby muss das Gefühl haben, dass es jemanden gibt, der oder die sich seine Bedürfnisse kümmert. Das ist die Grundlage für Urvertrauen. Aber Sie sollten immer möglichst "niedrigschwellig" beruhigen: streicheln, Schnuller. Möglichst keine Nahrung und auf keinen Fall spielen. Außerdem ist es gut, wenn Sie möglichst wenig Licht anmachen und auch nur wenig (und leise) sprechen. Nur so können Sie Ihr Baby daran gewöhnen, dass es Nacht ist und damit Zeit zum Schlafen. Das kann eine gewisse Zeit dauern und viel Kraft erfordern. Wenn möglich, sollten Sie für sich Entlastung suchen, um sich nach einer anstrengenden Nacht ausruhen zu können. Vielleicht können Sie sich nachts ja auch mit Ihrem Partner abwechseln. Babys kommen mit einer unruhigen Nacht erfahrungsgemäß meist gut zurecht.
Datum: 19.02.2013 | 15:14 Uhr, Verfasser: Emily Georgiou.Bozbay

Beitrag von Emily Georgiou.Bozbay kommentieren
Schlafen
Hallo,

ich habe Ihnen nochmal geschrieben, was mir am Herzen liegt und zwar das Schlafen meines 11 Monaten altes Sohnes. Er schläft um 20.00. In der Nacht kann sein dass er aufwacht, ich gebe ihm Schnuller und wenn er weint dann nehme ich ihn kurz, lege ich ihn in sein Bett und schläft weiter. Zwischen 4.30 und 5.00 wacht er auf will er in meinem Arm schläft weiter, ich merke er ist nicht in einer tiefen Schlafphase, und will nicht mehr in sein Bett. Lege ich ihn in sein Bett fängt er zu heulen. Versuche ihn zu beruhigen, klappt es nicht. Ich mache ihm dann Milch und manchmal schläft er weiter manchmal nicht.

Ich beobachte seit 1 Woche sein Schlafverhalten indem ich ein Schlafprotokoll führe. Ich habe festgestellt dass er 12,5 in 24 Stunden schläft. Tagsüber schläft er zwischen 21/2 und 3 Stunden, 2 oder 3 Nickerchen.
Meine Frage wäre soll ich ihn weniger schlafen lassen? Würde ich dann erreichen dass er morgen 1-2 Stunden länger schläft? Soll ich ihm seine Milch morgens verdünnen, damit er nicht mehr aufwacht und Milch sucht? Was soll ich machen? Ich würde gerne dass er nur Mittagsschlaf macht, schaft er aber nicht. Er muss 2-3 Nickerchen am Tag machen. Heute habe ich ihn 11/1 Stunde schlafen lassen. Also 1 Nickerchen 30 Minuten, Mittagsschlaf 45 Minuten und heut Nachmittag wenn er das braucht dann lasse ich ihn 10 Minuten schlafen. Ich bin gespannt was heute so passiert.

Übertreibe ich? Mache ich mir unnötig Sorgen? Ich weiß nicht mehr.

Geben Sie mir bitte eine Lösung :)

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Danke

Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:

Liebe Frau Bozbay,

bitte rufen Sie mich an, dann können wir persönlich über das Schlafverhalten Ihres Sohnes sprechen Tel. 040-226 229 726. Ich denke, dass es auf diesem Wege besser klappt.
Viele Grüße, Gesa Bahr
Datum: 18.02.2013 | 09:16 Uhr, Verfasser: Daniela Braun

Beitrag von Daniela Braun kommentieren
Schlafproblem bei 4 1/2 Monate altem Baby
Guten Tag,
unsere 4 1/2 Monate alte Tochter schläft seit ca. 3 Wochen nicht mehr so gut. Nachdem sie mit acht Wochen bereits von 20 Uhr bis 2 Uhr in der Nacht durchgeschlafen hat, schafft sie es jetzt nur noch von 19:30 Uhr (20 Uhr schafft sie nicht mehr) bis höchstens 23 Uhr. Danach wird sie fast stündlich wach und schläft nur dann wieder ein wenn ich sie anlege. Wir haben es mit Schnuller versucht und auch mit Schlafliedchen summen. Leider wirkt nur das Stillen. Sie trinkt bzw. nuckelt dann zwischen 5 und 10 Min. Tagsüber hat sie noch keinen richtigen Rhytmus. Wenn wir morgens aufstehen will sie nach ca. 1 1/2 Stunden ein kurzes Nickerchen von etwa einer 3/4 Stunde machen. Nach dem Mittagsbrei schläft sie dann wieder kurz. Aber sie macht keinen wirklichen Mittagsschlaf, wie das andere Mütter erzählen, der 2 Stunden dauert. Ich muss dazu sagen, dass sie diese Nickerchen bei mir im Wohnraum macht und nicht in ihrem Bett. Sollte ich sie mittags vielleicht in ihr Bettchen legen?
Ich hoffe Sie können mir einen hilfreichen Ratschlag geben!

Vielen Dank im Voraus

Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:

Liebe Frau Braun,

es ist auch meine Erfahrung, dass sich der Wach-Schlafrhythmus bei Babys nur langsam entwickelt. Auch wenn das Baby nachts bereits eine längere Zeit am Stück geschlafen hat, bedeutet es nicht, dass es so bleibt. "Rückschritte" kommen immer wieder vor. Ich rate Ihnen, es auch weiterhin nachts mit dem Schnuller zu versuchen und nur dann zu stillen, wenn es nicht hilft. Nur so haben Sie längerfristig die Chance, nachts ohne Stillen auszukommen.
Ein längerer Mittagsschlaf enwickelt sich in der Regel erst sehr viel später. Mehrere kleine Nickerchen tagsüber sind im Alter Ihrer Tochter völlig normal. Wahrscheinlich ist es wirklich gut, wenn Sie die Kleine auch mittags in ihr Bettchen legen zum Schlafen. Vielleicht helfen Sie ihr damit, das Bettchen und das Schlafen stärker in Einklang zu bringen. Auf jeden Fall sollten Sie alles rund um das Schlafen immer auf die gleiche Weise handhaben. Gerade für Babys, die unruhig schlafen, ist das eine wichtige Unterstützung, um einen Rhythmus zu entwickelen. Diese Entwicklung ist jedoch ein Prozess. Sie können Ihre Tochter dabei unterstützen. Es ist aber durchaus möglich, dass sich Erfolge nicht sofort einstellen. Haben Sie Geduld. Wenn Sie merken, dass Ihre Belastungsgrenze erreicht ist, dann suchen Sie lieber für sich Entlastung und Unterstützung.

Kommentierung von Julia von der Wroge:

Liebe Mami,

unsere mittlerweile 7 Monate alte Tochter hat immer mal wieder solche Phasen - kein Grund zur Besorgnis, leider fördert es das frische Aussehen eher nicht... Unsere Kleine wacht gerne nachts auf, wenn sich ein (kleinerer oder größerer) Entwicklungsschritt ankündigt. Was ich dann mache: 1. 5 Minuten warten, ob sie sich wieder beruhigt. 2. Wenn nicht, nicht lange fackeln und schuckeln, sondern sofort Stillen (das beruhigt und die Kleine braucht dann einfach viel Nähe). 3. Nicht viel reden, nur beruhigen und vor allem nicht spielen - es ist ja schließlich Nacht und Mami und Papi möchten schlafen.

Mittags kommt sie immer mit Schlafsack in ihr eigenes Bettchen, auch wenn sie nicht hundemüde ist. Irgendwann hat sie sich dann daran gewöhnt, dass Mittags Schlafenszeit ist. Ich hole sie auch nicht bei jedem Pip aus dem Bettchen heraus, wenn sie erst 20 Minuten liegt.

Vielleicht hilft das ein oder andere ja auch bei deiner kleinen Tochter... ansonsten auf viele andere Tipps warten und selbst weiter ausprobieren.

Viel Glück - und erholsamen Schlaf!!
Datum: 11.02.2013 | 13:26 Uhr, Verfasser: Emily Georgiou.Bozbay

Beitrag von Emily Georgiou.Bozbay kommentieren
Schlafen
Hallo

ich habe ein kleines ich hoffe Problem und bräuchte Ihren Rat. Mein Sohn 10 Monate schläft abends um 8.00 ungefähr und wacht zwischen 5.30 und 6.00 Uhr morgens. Ist es normal dass er so früh aufwacht? Andere Kinder schlafen bis 8.00 Uhr. Um 5.30 bekommt er Milch dann schläft er aber nicht weiter. Tagsüber schläft 2-3 Stunden.

Jetzt zu meinem Problem: Er wacht mehrmals nachts auf gebe ich ihm Schnuller und schläft weiter. Oder wenn er schreit nehme ich ihn kurz dann lege ich ihn hin und schläft er weiter. Wacht er aber zwischen 12 und drei Uhr auf nachts, will er unbedingt zu mir schläft er weiter und will von mir nicht weg. Ich merke er schläft nicht tief weil er quengelt. In tiefen Schaf ist er nach zwei Stunden. Dann bleibt auch in seinem Bett. Was für ein Phänomen ist das?:) :)

Zu mir ins Bett will ich ihn nicht nehmen. Ich will nicht dass er sich daran gewöhnt. Gestern Nacht habe ich versucht ihn in seinem Bettchen zu trösten. Er hat geschrien, ich habe alles mögliche gemacht gesungen gestreichelt. Er ist kurz eingeschlafen und dann wieder aufgewacht.

Wie soll ich vorgehen. Hat er sich daran gewöhnt in meinem Arm zu schlafen?

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:

Liebe Frau Georgiou.Bozbay,
so etwas "Simples" wie das Schlafen kann bei Babys nicht selten zu erheblichen Problemen führen. Zu Ihrer ersten Frage: Das Schlafbedürfnis eines Babys ist sehr unterschiedlich. Einige schlafen viel, andere schlafen wenig. Die Bandbreite des "Normalen" ist sehr breit. Es ist auch völlig normal, dass Babys nachts aufwachen. Der Schlaf des Babys besteht aus unterschiedlichen Phasen. Schauen Sie bitte mal im Internet mal unter "Schlafrhythmus des Babys". Mit diesen Infos ist das Schlafverhalten Ihres Sohnes für Sie wahrscheinlich besser zu verstehen. Und wie damit umgehen? Es gibt keinen allgemein gültigen Rat: Sie machen es schon ganz richtig, indem Sie verschiedene Möglichkeiten ausprobieren. Und Sie haben für sich auch entschieden, was Sie nicht möchten: z.B. Ihr Baby mit ins Bett nehmen. Das ist auch wichtig, denn Sie haben völlig Recht: Babys sind kleine Gewohnheitsmenschen. Wenn Sie sich nachts abwechseln können, ist das auch sehr hilfreich, denn sonst besteht die Gefahr, dass schnell eine Spirale von Anspannung und Hektik entsteht.
Datum: 07.02.2013 | 21:36 Uhr, Verfasser: Jennifer Schiller

Beitrag von Jennifer Schiller kommentieren
Mein Kind schläft kaum
Hallo,

mein sohn ist mittlerweile 8 Monate alt und hat noch nie durchgeschlafen. Das ins bett bringen ist seit 2 wochen ein richtiger Kampf. Es läuft jeden abend so ab, das ich ihn ausziehe, eincreme, schlafanzug, vorlesen, spieluhr, schlafen..jedenfalls in der theorie..

In der praxis, wehrt er sich gegens anziehen, vorlesen geht garnicht weil er nur schreit, die spieluhr hört er nicht..und bis er schläft dauerts 2 stunden...wäre ja auch nicht so schlimm wenn er dann ein wenig schlafen würde, aber er wird fast jede stunde wach und beruhigt sich nur mit seiner Milch. Ich hab auch tee, wasser und saft versucht...lehnt er alles ab.

Er geht seit einer Woche zu einer Tagesmutter, weil ich denke das ihm das vielleicht gut tut, mit anderen Kindern zusammen zu sein.

Wir waren in einer Schreiambulanz, da wurde uns allerdings auch nicht geholfen..

Ich bin alleinerziehend und meine Mutter hilft viel, nur irgendwann stößt man auch an seine Grenzen.

Ich wünschte irgendjemand würde mir einfach sagen was ich tun soll...

Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:

Liebe Frau Schiller,
ich kann gut verstehen, dass Sie an Ihre Grenzen kommen. Beim Lesen Ihrer Mail ist mir sofort das Zusammentreffen der massiven Schlafproblemde Ihres Sohnes und der Besuch bei der Tagesmutter aufgefallen. Könnte es da nicht einen Zusammenhang geben? Ich meine damit nicht, dass die Betreuung durch die Tagesmutter schlecht für Ihren Sohn sein muss. Auf jedenfall bedeutet dies für Ihren Sohn jedoch, dass sich seine Tagesabläufe komplett geändert haben und er sehr viele neue Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten hat. Vielleicht tut er dies abends und nachts. An Ihrer Stelle würde ich die Situation unter diesem Gesichtspunkt weiter beobachten. Für das Ins-Bett-Bringen hat es sich bewährt, aus der Situation die Anspannung heraus zu nehmen. Wahrscheinlich sind Sie schon angespannt, wenn das abendliche Ritual beginnt. Befürchten, dass es heute genaus so anstrengend wird wie gestern. Das ist völlig verständlich. In der Regel ist es auch keine Lösung, sich vorzunehmen, entspannter zu sein. Das lässt sich meist nicht steuern. Hilfreicher ist es, wenn Sie sich abwechseln können oder eine andere Person übernimmt für eine Zeit das abendliche ins-Bett-bringen. Kann Ihre Mutter Sie hier vorübergehend unterstützen oder gibt es eine andere Person, die Ihnen helfen kann? Vielleicht wäre es auch gut, wenn Sie ihn abends früher hinlegen. Durch den Besuch bei der Tagesmutter ist er möglicherweise so geschafft und "über den Punkt", dass nur noch Schreien möglich ist. Auch dieses Phänomen gibt es häufiger.
Datum: 25.01.2013 | 08:57 Uhr, Verfasser: Claudia K

Beitrag von Claudia K kommentieren
Langes Tragen im Tragetuch...
Ich habe mal grundsätzlich eine Frage. Unsere Tochter hat die ersten 3 Monate viel geschrieen und wir waren auch deshalb in einer Schreiambulanz. Dort wurde uns gesagt, dass man die Kinder bei jedem noch so kleinen Müdigkeitszeichen schlafen legen solle. So weit so gut. Unsere Tochter hat manchmal nachmittags nur im Tragetuch geschlafen, weil sie sich nicht ablegen ließ. Das fand die Schreiambulanz o.k. (besser als gar kein Schlaf) aber wegen der Schlafhygiene haben sie das Schlafen im Bettchen bevorzugt. Jetzt meine Frage. Ich höre und lese immer wieder, dass viele Mütter ihre Babys den ganzen Tag tragen, entweder in Tüchern oder Tragehilfen. Und ich habe auf die Schreiambulanz gehört, und das Schlafen im Bettchen geübt, was mittlerweile auch gut klappt. Mich quält aber trotzdem die Frage, ob ich unsere Tochter nicht doch mehr im Tuch hätte tragen müssen. Man muss dazu sagen, dass unsere Tochter immer ein großes Gebrüll gemacht hat, wenn ich sie ins Tuch stecken wollte. Das war immer ein großer Kraftakt. Mittlerweile ist sie 6 Monate alt. Unsere Tochter wurde immer am Liebsten auf dem Arm getragen, mit Blickrichtung in den Raum. Das haben wir auch häufig gemacht.

Vielen Dank für ihre Antwort!

Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:

Liebe Frau K.,

ich finde, dass Sie es sehr gut gemacht haben und auch die Entwicklung des Schlafverhaltens Ihrer Tochter ist doch sehr positiv. Schlafen im Bett und auf dem Arm findet das Kuscheln und die Beruhigung oder aber das "Schauen" statt. Die "Entdeckung der Welt" wird mit sechs Monaten immer wichtiger und da hat Ihre Tochter auf dem Arm ja eine ganz andere und reizvolle Perspektive.
Zur Frage, wie viel Tragen für Babys gut und richtig ist, gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen. Ich würde immer dazu raten, das Baby auch "abzulegen" und das Schlafen im Bettchen zu üben (auch aus Rücksicht auf den eigenen Rücken). Entscheidend ist, dass Sie auf die (geäußerten) Bedürfnisse Ihres Babys eingehen: trösten, beruhigen etc. wenn das Baby unzufrieden ist.
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