Entwicklung - wenn das Baby größer wird
wellcome Themen-Forum
Datum: 11.02.2013 | 13:26 Uhr, Verfasser: Emily Georgiou.Bozbay
Schlafen
Hallo
ich habe ein kleines ich hoffe Problem und bräuchte Ihren Rat. Mein Sohn 10 Monate schläft abends um 8.00 ungefähr und wacht zwischen 5.30 und 6.00 Uhr morgens. Ist es normal dass er so früh aufwacht? Andere Kinder schlafen bis 8.00 Uhr. Um 5.30 bekommt er Milch dann schläft er aber nicht weiter. Tagsüber schläft 2-3 Stunden.
Jetzt zu meinem Problem: Er wacht mehrmals nachts auf gebe ich ihm Schnuller und schläft weiter. Oder wenn er schreit nehme ich ihn kurz dann lege ich ihn hin und schläft er weiter. Wacht er aber zwischen 12 und drei Uhr auf nachts, will er unbedingt zu mir schläft er weiter und will von mir nicht weg. Ich merke er schläft nicht tief weil er quengelt. In tiefen Schaf ist er nach zwei Stunden. Dann bleibt auch in seinem Bett. Was für ein Phänomen ist das?:) :)
Zu mir ins Bett will ich ihn nicht nehmen. Ich will nicht dass er sich daran gewöhnt. Gestern Nacht habe ich versucht ihn in seinem Bettchen zu trösten. Er hat geschrien, ich habe alles mögliche gemacht gesungen gestreichelt. Er ist kurz eingeschlafen und dann wieder aufgewacht.
Wie soll ich vorgehen. Hat er sich daran gewöhnt in meinem Arm zu schlafen?
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:
Liebe Frau Georgiou.Bozbay,
so etwas "Simples" wie das Schlafen kann bei Babys nicht selten zu erheblichen Problemen führen. Zu Ihrer ersten Frage: Das Schlafbedürfnis eines Babys ist sehr unterschiedlich. Einige schlafen viel, andere schlafen wenig. Die Bandbreite des "Normalen" ist sehr breit. Es ist auch völlig normal, dass Babys nachts aufwachen. Der Schlaf des Babys besteht aus unterschiedlichen Phasen. Schauen Sie bitte mal im Internet mal unter "Schlafrhythmus des Babys". Mit diesen Infos ist das Schlafverhalten Ihres Sohnes für Sie wahrscheinlich besser zu verstehen. Und wie damit umgehen? Es gibt keinen allgemein gültigen Rat: Sie machen es schon ganz richtig, indem Sie verschiedene Möglichkeiten ausprobieren. Und Sie haben für sich auch entschieden, was Sie nicht möchten: z.B. Ihr Baby mit ins Bett nehmen. Das ist auch wichtig, denn Sie haben völlig Recht: Babys sind kleine Gewohnheitsmenschen. Wenn Sie sich nachts abwechseln können, ist das auch sehr hilfreich, denn sonst besteht die Gefahr, dass schnell eine Spirale von Anspannung und Hektik entsteht.

Datum: 07.02.2013 | 21:36 Uhr, Verfasser: Jennifer Schiller
Mein Kind schläft kaum
Hallo,
mein sohn ist mittlerweile 8 Monate alt und hat noch nie durchgeschlafen. Das ins bett bringen ist seit 2 wochen ein richtiger Kampf. Es läuft jeden abend so ab, das ich ihn ausziehe, eincreme, schlafanzug, vorlesen, spieluhr, schlafen..jedenfalls in der theorie..
In der praxis, wehrt er sich gegens anziehen, vorlesen geht garnicht weil er nur schreit, die spieluhr hört er nicht..und bis er schläft dauerts 2 stunden...wäre ja auch nicht so schlimm wenn er dann ein wenig schlafen würde, aber er wird fast jede stunde wach und beruhigt sich nur mit seiner Milch. Ich hab auch tee, wasser und saft versucht...lehnt er alles ab.
Er geht seit einer Woche zu einer Tagesmutter, weil ich denke das ihm das vielleicht gut tut, mit anderen Kindern zusammen zu sein.
Wir waren in einer Schreiambulanz, da wurde uns allerdings auch nicht geholfen..
Ich bin alleinerziehend und meine Mutter hilft viel, nur irgendwann stößt man auch an seine Grenzen.
Ich wünschte irgendjemand würde mir einfach sagen was ich tun soll...
Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:
Liebe Frau Schiller,
ich kann gut verstehen, dass Sie an Ihre Grenzen kommen. Beim Lesen Ihrer Mail ist mir sofort das Zusammentreffen der massiven Schlafproblemde Ihres Sohnes und der Besuch bei der Tagesmutter aufgefallen. Könnte es da nicht einen Zusammenhang geben? Ich meine damit nicht, dass die Betreuung durch die Tagesmutter schlecht für Ihren Sohn sein muss. Auf jedenfall bedeutet dies für Ihren Sohn jedoch, dass sich seine Tagesabläufe komplett geändert haben und er sehr viele neue Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten hat. Vielleicht tut er dies abends und nachts. An Ihrer Stelle würde ich die Situation unter diesem Gesichtspunkt weiter beobachten. Für das Ins-Bett-Bringen hat es sich bewährt, aus der Situation die Anspannung heraus zu nehmen. Wahrscheinlich sind Sie schon angespannt, wenn das abendliche Ritual beginnt. Befürchten, dass es heute genaus so anstrengend wird wie gestern. Das ist völlig verständlich. In der Regel ist es auch keine Lösung, sich vorzunehmen, entspannter zu sein. Das lässt sich meist nicht steuern. Hilfreicher ist es, wenn Sie sich abwechseln können oder eine andere Person übernimmt für eine Zeit das abendliche ins-Bett-bringen. Kann Ihre Mutter Sie hier vorübergehend unterstützen oder gibt es eine andere Person, die Ihnen helfen kann? Vielleicht wäre es auch gut, wenn Sie ihn abends früher hinlegen. Durch den Besuch bei der Tagesmutter ist er möglicherweise so geschafft und "über den Punkt", dass nur noch Schreien möglich ist. Auch dieses Phänomen gibt es häufiger.

Datum: 25.01.2013 | 08:57 Uhr, Verfasser: Claudia K
Langes Tragen im Tragetuch...
Ich habe mal grundsätzlich eine Frage. Unsere Tochter hat die ersten 3 Monate viel geschrieen und wir waren auch deshalb in einer Schreiambulanz. Dort wurde uns gesagt, dass man die Kinder bei jedem noch so kleinen Müdigkeitszeichen schlafen legen solle. So weit so gut. Unsere Tochter hat manchmal nachmittags nur im Tragetuch geschlafen, weil sie sich nicht ablegen ließ. Das fand die Schreiambulanz o.k. (besser als gar kein Schlaf) aber wegen der Schlafhygiene haben sie das Schlafen im Bettchen bevorzugt. Jetzt meine Frage. Ich höre und lese immer wieder, dass viele Mütter ihre Babys den ganzen Tag tragen, entweder in Tüchern oder Tragehilfen. Und ich habe auf die Schreiambulanz gehört, und das Schlafen im Bettchen geübt, was mittlerweile auch gut klappt. Mich quält aber trotzdem die Frage, ob ich unsere Tochter nicht doch mehr im Tuch hätte tragen müssen. Man muss dazu sagen, dass unsere Tochter immer ein großes Gebrüll gemacht hat, wenn ich sie ins Tuch stecken wollte. Das war immer ein großer Kraftakt. Mittlerweile ist sie 6 Monate alt. Unsere Tochter wurde immer am Liebsten auf dem Arm getragen, mit Blickrichtung in den Raum. Das haben wir auch häufig gemacht.
Vielen Dank für ihre Antwort!
Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:
Liebe Frau K.,
ich finde, dass Sie es sehr gut gemacht haben und auch die Entwicklung des Schlafverhaltens Ihrer Tochter ist doch sehr positiv. Schlafen im Bett und auf dem Arm findet das Kuscheln und die Beruhigung oder aber das "Schauen" statt. Die "Entdeckung der Welt" wird mit sechs Monaten immer wichtiger und da hat Ihre Tochter auf dem Arm ja eine ganz andere und reizvolle Perspektive.
Zur Frage, wie viel Tragen für Babys gut und richtig ist, gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen. Ich würde immer dazu raten, das Baby auch "abzulegen" und das Schlafen im Bettchen zu üben (auch aus Rücksicht auf den eigenen Rücken). Entscheidend ist, dass Sie auf die (geäußerten) Bedürfnisse Ihres Babys eingehen: trösten, beruhigen etc. wenn das Baby unzufrieden ist.
Datum: 17.01.2013 | 11:52 Uhr, Verfasser: Nicola S
Mein Kind 15 Monate schläft nachts nicht mehr durch
Hallo zusammen
ich habe ein Problem, da mein sohn (15 mon.) nachts nicht mehr durchschläft. Dies aber auch erst seit ca. 2-2 1/2 Monaten.
Vorher konnte er Problemlos durchschlafen und schlief auch alleine in seinem Kinderbettchen ein. Inzwischen schläft er dann ca. 1-2h und wird dann wach.. weint bitterlich und sitzt in seinem Bett. Wir haben ihn dann nachts meistens zu uns ins Zimmer geholt, da wir sonst alle halbe stunde immer wieder rüber in sein zimmer mussten. Aber bei uns passiert genau dasselbe.
Inzwischen ist es sogar so, dass er teilweise alle 15-30. min. anfängt zu weinen sich von links nach rechts dreht und dann wieder einschläft.. teilweise bis zu 4-6 mal ind der nacht.Manchmal schläft er dabei manchmal ist er auch wach.
Das schlaucht ganz schön zumal ich auchwieder teilzeit arbeiten gehe und früh raus muss..
Ich weiss nicht habe auch schon gedacht vielleicht hängt es mit den Backenzähnen zusammen die jetzt nach und nach rauskommen....aber das sich das so lang zieht und immer schlimmer wird....
vielleicht haben sie ja einen rat für mich. vielleicht mache ich ja auch etwas falsch.
Viele grüße
Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:
Liebe Frau S.,
eigentlich sollte der "normale" Entwicklungsverlauf ja so sein, dass die Schlafphasen bei Babys länger werden, aber es gibt eben immer auch Ausnahmen.
Aus der "Ferne" kann ich nicht erkennen, dass Sie etwas falsch machen. Wichtig wäre, nicht nur das unruhige Schlafverhalten einmal näher zu betrachten, sondern z.B. auch den Tagesablauf Ihres Sohnes miteinzubeziehen. Wann und wie schläft er tagsüber? Wie wird er abends ins Bett gebracht? Wie beruhigen Sie ihn, wenn er nachts wach wird? Natürlich können es die Zähne sein, vielleicht macht er aber auch gerade einen Entwicklungssprung und vieles zu verarbeiten? Viele Fragen ... Am besten lassen Sie sich einen Beratungstermin geben bei einer Fachfrau geben. Adressen in Ihrer Nähe erhalten Sie über Ihren Kinderarzt, Eltern-Kind-Einrichtungen oder auch andere Beratungsstellen.
Viele Grüße
Gesa Bahr

Datum: 02.01.2013 | 21:37 Uhr, Verfasser: Sarah Friedrich
10 Monate alter Sohn will nicht Durchschlafen
Hallo,
ich habe folgendes Problem. Mein Sohn ist jetzt am 6.1 schon 10 Monate alt und will einfach nicht durchschlafen. Am liebsten schläft er auf meinem Arm ein. Wenn ich ihn ins Bett lege schläft er für 1-2 Stunden Friedlich im Bett und dann verlangt er eine neue Milch und es klappt oder auch wieder den Arm. Wir haben uns schon neben ihn gesetzt abwechselnt, Gesungen, Abendbad, Feste Mahlzeiten, Musik schnuller und Schnuffeltuch gegeben. Nichts Hilft, wenn wir neben ihm sitzen fängt er an zu dameln, Milch Drückt er weg und sobald ich aus dem Raum gehe steht er schon wieder im Bett. Vor 2 Wochen hat er hat das stehen im Bett entdeckt!! Nachts Pillert er sich mitunter 1-2 mal an Trotz Pampers machen. Es ist nicht jede nacht das Problem mit dem Zicken, aber jede nacht werden es zwischen 3 und 5 fläschen , sont wird er nicht ruhiger, tee erstrecht nicht. Wir versuchen ihn schon um 7-8 abends ins bett zu bekommen aber ab und an wird es auch mal 22-13:30 Uhr bis er endlich so Müde ist das er schlafen Will. :( wir wissen einfach nicht weiter. Jetzt ist mein Freund wieder Vollberufstätig und auch nicht jeden tag zuhause (Soldat). In 8 Monaten fange ich meine arbeit wieder an und die werde ich nicht schaffen wenn ich weiterhin so unausgeruht bin. HILFE!!! Vielleicht hat ja jemand tips für mich zu welchen Ärzten / Therapeuten ich noch gehen kann oder irgendwelche Methoden. BITTE
Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:
Liebe Frau Friedrich,
es sieht ganz so aus, dass Ihr Sohn die Nacht zum Tag macht ... Völlig klar, dass Sie damit an Ihre Grenzen kommen bzw. diese längst überschritten haben. Sie haben ja auch schon eine ganze Menge ausprobiert. Bitte wenden Sie sich unbedingt an eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe. Es ist erfahrungsgemäß sehr hilfreich, wenn eine Fachfrau ausführlich mit Ihnen über die Schlafsituation Ihres Sohnes spricht. Adressen finden Sie über das Internet, Ihren Kinderarzt oder Elternschulen, Familienbildungsstätten o.ä. Wenn Sie mit Ihrer Recherche nicht weiterkommen, dann freue ich mich über einen Anruf von Ihnen. Wir können dann gern gemeinsam überlegen. Tel. 040-226 229 726.
Datum: 09.12.2012 | 15:31 Uhr, Verfasser: Sylvie T.
Durchschlafprobleme 9mon.Kind und Eheprobleme
Hallo zusammen,
habe folgendes Problem: Seit der Geburt meines Sohnes schläft mein Mann im Gästezimmer,da er auf Schicht arbeitet und durch unseren Sohn im Schlaf gestört wird. Mein Sohn (jetzt 9mon. alt) hatte starke Koliken bis zum 5.Monat. Konnte ihn nur schwer beruhigen,schlief auf meinem Bauch auf Bauchlage ein. Ich stille weiterhin. Nachts wird er nun mehrmals wach und schreit und ich muß ihn von seinem Bettchen, der neben unserem Ehebett steht herausnehmen und versuche ihn zu beruhigen, die nur durch stillen möglich ist. Anders beruhigt er sich nicht mehr und schläft auch nicht mehr ein. Er schläft generell sehr unruhig, nach dem stillen höre ich wie es in ihm rumort. Bin total erschöpft und müde, habe keine Hilfe, keine Verwandten oder Freunde die den kleinen für einpaar Stunden übernehmen könnten. Mein Mann arbeitet viel und ist der Meinung dass ich da durch muss. Er bekommt nachts nicht mit, dass der kleine schreit und ich wach werde. Habe es ihm auch erzählt aber da kommen solche Kommentare wie: das ist doch keine Arbeit, oder ist mit Arbeit nicht zu vergleichen, was beschwerst Du dich, müsstest die glücklichste Frau der Welt sein etc. Wir streiten uns jedesmal, wenn er zu Hause ist, da ich mehr Unterstützung von ihm erwarte, die er mir nicht geben kann. Heute hatten wir wieder einen heftigen Streit, bin sogar am überlegen ob ich mich von ihm trenne. Ich habe es ihm auch gesagt und dass er an der Reihe ist und sich heute um seinen Sohn kümmern kann. Ich nehme mir heute frei! Es hat ihm nicht gefallen was ich gesagt habe ich konnte einfach nicht mehr. Ich wollte bislang keine Hilfe von außen, da ich mir vorkomme wie eine Versagerin. Ich beschäftige mich mit meinem Sohn sehr und fördere ihn. Die Kinderärztin meint, er wäre gut entwickelt. Mein Mann will erst dann wieder ins Schlafzimmer einziehen, wenn der kleine durch schläft, da er ja drei Schichten arbeitet und das Geld verdienen muss. Wie kann ich dazu beitragen, dass mein Sohn durch schläft. Sorry für den langen Text und danke schonmal für die Antwort.
L.G
Sylvie
Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:
Liebe Frau T.
beim Lesen Ihrer Mail habe ich das Gefühl gewonnen, dass es bei Ihnen um mehr geht, als nur um das Durchschlafen Ihres Sohnes. Es ist sicher gut, dass Sie Hilfe suchen. Als erstes sollten Sie sich um eine Entlastung bemühen. Es scheint mir im Moment besser, eine Hilfe von außen zu suchen, zumal Ihr Mann ja derzeit wenig Bereitschaft zeigt. Gibt es ein wellcome Team in Ihrer Nähe? Leider weiß ich ja nicht, wo Sie wohnen. Sie können mich gerne anrufen, dann können wir gemeinsam recherchieren, welche Einrichtungen in Ihrer Nähe Ihnen weiterhelfen können. Dort kann man Ihnen vielleicht auch einen Beratungstermin vermitteln. Oft ist es sehr hilfreich, wenn von außen einmal auf das Schlafverhalten und die "Schlafumstände" geschaut wird.
Wenn es Ihnen irgendwie möglich ist, sollten Sie in die Beziehung zu Ihrem Mann erst einmal Entspannung einziehen lassen. Natürlich ist es bei jungen Eltern wichtig, dass die "Babypflichten" gerecht verteilt werden. Erfahrungsgemäß ist dies aber nicht mit Druck möglich. Langfristig sollten Sie natürlich miteinander darüber sprechen und nach einer einvernehmlichen Lösung finden. Ich habe den Eindruck, dass auch Ihr Mann "am Limit" ist. Wenn Sie wieder ein wenig mehr Kraft haben, würde ich eher das Positive betonen: Gemeinsame Aktivitäten zu dritt, ein Ausflug, ein schöner Spaziergang, gemeinsames Spielen mit dem Sohn, gemeinsame Mahlzeiten. Wichtig scheint mir auch, dass Ihr Mann Zeit allein mit seinem Sohn verbringen kann, nur so kann er eine eigene Beziehung aufbauen. Wenn er selber mal 2 bis 3 Stunden mit seinem Sohn allein verbringt, kann er auch viel besser nachvollziehen, was die Betreuung eines Babys bedeutet. Ein vorübergehender Auszug aus dem Schlafzimmer kann in manchen Fällen sicher sinnvoll sein, sollte aber nicht zu einem Dauerzustand werden. Wenn bei Ihnen auch nicht gleich wieder die gemeinsamen Nächte möglich sind, so können Sie doch aber in Zukunft wieder verstärkt auf Zeiten zu zweit achten. Gemeinsame Rituale am Abend. Vielleicht auch einen Babysitter engagieren. Das Wichtigste aber ist, dass Sie nicht versuchen, alle "Baustellen" auf einmal zu bearbeiten, sondern erst einmal dafür sorgen, dass Sie für sich eine Entlastung erhalten. Ich freue mich über einen Anruf, wenn Sie weitere Hilfe benötigen. 040-226 229 726.

Datum: 02.12.2012 | 12:55 Uhr, Verfasser: Silvana S.
Schlafprobleme
Hallo, liebes Wellcome-Team!
Ich habe festgestellt, dass mein Sohn (20 Wochen) nachts friert und dadurch schlecht wieder in den Schlaf findet, nachdem er aufgewacht ist, oder vielleicht auch deshalb aufwacht.
Seitdem ich ihn wärmer anziehe, hat sich die Situation gebessert, allerdings schläft er erst richtig gut bei mir am Körper und unter meiner Decke. Das ist für mich aber keine Lösung.
Haben Sie einen Tipp für mich?
Herzliche Grüße
Silvana S.
PS.: Heute Nacht beispielsweise trug er einen Wollbody mit langem Arm und Bein, Wollsocken, Schlafanzug, Schlafsack mit Arm und Innenschlafsack aus Vlies (Combi Sleeper). Er liegt im Beistellbett auf einem Lammfell (schulterabwärts).
Kommentierung von Gesa Bahr:
Liebe Frau S.,
es ist wirklich nicht leicht herauszufinden, warum ein Baby weint, nachts aufwacht oder schlecht wieder in den Schlaf findet. Schließlich kann ihr Sohn sich noch nicht mit Worten äußern. Wenn ein Baby friert, dann hat es kalte Hände und Füße, ist ihm zu warm, dann ist der Nacken feucht. Vielleicht können Sie ja so feststellen, ob Ihr Baby während des Schlafens angemessen gekleidet ist. Dass Ihr Sohn mit direktem Körperkontakt am besten schläft, ist nicht unbedingt eine Frage der Wärme, sondern vielmehr Ihrer direkten Nähe, dies sich beruhigend auf ihn auswirkt. Es ist aber durchaus verständlich, dass das für sie keine Lösung ist. Und im allgemeinen schlafen Babys auch besser, wenn sie im eigenen Bettchen liegen.
Datum: 21.11.2012 | 20:02 Uhr, Verfasser: Mariella Born
Sohn 1 Jahr alt, hat Probleme beim Einschlafen und Durchschlafprobleme
Hallo, unser Sohn, genau ein Jahr alt, hat Probleme beim Einschlafen. Auch nachts wird er ca. alle 4 Stunden wach und trinkt dann seine Flasche Milch. Da wir so langsam mit den Nerven am Ende sind, fragen wir uns, ob ein Schlafprogramm (z. B. Ferber-Methode) sinnvoll ist.
Vielen Dank.
Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:
Liebe Frau Born,
bevor Sie sich für einen konkreten Weg entscheiden, sollten Sie einen Beratungstermin wahrnehmen. Gemeinsam mit einer Fachfrau mögliche Ursachen für die Einschlaft- und Durchschlafprobleme Ihres Sohnes klären und verschiedene Lösungswege besprechen. So können Sie sich auch mit den Vor- und Nachteilen einzelner Handlungswege vertraut machen. Denn wenn Sie sich für einen Weg entschieden haben, sollten Sie auch konsequent sein und es braucht in der Regel einige Zeit (und auch Nerven) bis sich Veränderungen einstellen. Adressen für Beratungsstellen in Ihrer Nähe erhalten Sie bei Familienbildungsstätten o.ä., Ihrem Kinderarzt oder auch im Internet.
Datum: 20.11.2012 | 11:32 Uhr, Verfasser: Jacqueline M.
mein baby weint und wimmert im schlaf
Hallo :)
ich habe eine frage mein 11 wochen altes baby weint und wimmert seid einigen wochen im schlaf :( es zerbricht mir das Herz ihn so jammern zu hören. letztens hat er so tief geschlafen und dabei so bitterlich geweint habe ihn dann in den arm genommen und mit ihm geredet und versucht zu wecken aber das ist mir erst nach ca 2 minuten gelungen und dann schlief er seelen ruhig weiter.
Meine frage an euch ist ob es normal ist das er das macht
und wieso babys so etwas machen .
Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:
Liebe Frau M.,
der Schlaf des Babys besteht aus verschiedenen Zyklen, die sich wiederholen. In diesen Zyklen gibt es Phasen, die sehr unruhig sind. Insofern gehe ich davon aus, dass das Weinen Ihres Babys normal ist. Ihre Schilderung, wie Sie Ihr Baby sanft getröstet haben, klingt sehr positiv. Falls das Weinen im Schlaf sich wieder einstellt, sollten Sie auf die gleiche Weise reagieren.
Kommentierung von Mariella Born:
Hallo, also meine Hebamme hat damals gesagt, daß die Kleinen da die Geburt nochmals "durchleben". Das hört dann nach einer Weile von alleine auf. Auch verarbeiten die Kleinen nachts den Tag und was sie alles erlebt haben. Also am besten die ersten Monate so wenig Belastung (also äußerliche Reize) wie möglich dem Baby zumuten. Lg
Datum: 16.11.2012 | 07:25 Uhr, Verfasser: Nadine s
Schlafprobleme
Hallo mein Sohn jetzt 9 1/2 Monate hatte bis jetzt ganz gut durch geschlafen kaum probleme und seit neusten fängt er immer nachts an zu schreien sobalt er aufem Arm ist schläft er weiter aber so balt ich ihn ins Bett lege geht das schreien wieder los bis ich irgend wann ihm eine Flasche mache und danach schläft es meistens dann ein.
Da er aber schon immer ein großes und schweres Baby war habe ich bedenken ob das ok ist, oder nicht das er sich daran gewöhnt und jetzt immer die Flasche will.
Kommentierung von Gesa Bahr, wellcome Koordinatorin, Dipl.-Pädagogin und Mutter:
Liebe Frau S.,
Sie haben völlig Recht. Mit knapp 10 Monaten sollten Sie nicht eine weitere Mahlzeit nachts einführen. Unabhängig davon, ob Ihr Baby groß und schwer ist. Zumal Ihr Sohn ja bereits gezeigt hat, dass er nachts ohne eine Mahlzeit auskommt. Wahrscheinlich geht es weniger um die Nahrung als vielmehr um das Nuckeln. Sie sollten Ihren Sohn natürlich auch weiterhin beruhigen, wenn er nachts weint. Vielleicht versuchen Sie es erst einmal mit einer Flasche mit Wasser. Besser wäre noch ein Schnuller. Einfach mal ausprobieren.